Nichtraucherbund gegen Zigarettenautomaten

Anläßlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai hat der Nichtraucherbund Bln-Bbg e.V. zusammen mit dem Forum Rauchfrei, dem Nichtraucherschutzverband Deutschland und weiteren Nichtraucherschutzinitiativen am 26. Mai 2022 zu einer Demonstrationsveranstaltung auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor geladen. Thema der Veranstaltung war die Forderung nach Abschhaffung der Zigarettenautomaten. Nirgendwo in Europa existieren soviel Zigarettenautomaten wie in Deutschland (rund 300.000 Stück).

Bereits Ende letzten Jahres hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) geurteilt, dass die Automaten nicht dem Art. 8 Abs. 8 der Richtlinie 2014/40/EU entsprechen, weil auf den kleinen Automatenbildchen zwar Markenname und Firmenlogo, nicht aber die gesundheitsbezogenen Warnhinweise gemäß Titel II Kapitel II der Richtlinie (Schockbilder), zu sehen sind.

Zigarettenautomaten stellen auch eindeutig Werbemittel der Zigarettenhersteller dar. Jedoch ist Außenwerbung für herkömmliche Tabakerzeugnisse ab 2022 nicht mehr erlaubt.

Jeder Dritte in Deutschland raucht

Rauchen gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, es schadet auch der Umwelt enorm. Für die Herstellung von Zigaretten werden viele Ressourcen verbraucht. Nach dem Qualmen landen oft giftige Chemikalien im Müll, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem aktuellen Bericht konstatiert. Und das Problem wird nicht kleiner: Allein in Deutschland qualmt jeder Dritte.

Der Anteil der Raucher hierzulande liegt derzeit bei den Menschen über 14 Jahren bei fast 33 %, wie aus der Langzeitstudie „Deutsche Befragung zum Rauchverhalten“ (Debra) hervorgeht.

(ARD-Text S. 145 vom 31.05.2022)

75.000 Menschen wegen Rauchens tot

Rauchen gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, es schadet auch der Umwelt enorm. Für die Herstellung von Zigaretten werden viele Ressourcen verbraucht. Nach dem Qualmen landen oft giftige Chemikalien im Müll, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem aktuellen Bericht konstatiert. Und das Problem wird nicht kleiner: Allein in Deutschland qualmt jeder Dritte.

Der Anteil der Raucher hierzulande liegt derzeit bei den Menschen über 14 Jahren bei fast 33 %, wie aus der Langzeitstudie „Deutsche Befragung zum Rauchverhalten“ (Debra) hervorgeht.

(ARD-Text S. 140 vom 30.05.2022)

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Aus Anlass des Weltnichtrauchtages am 31. Mai laden sechs Nichtraucherschutzorganisationen zu einem Pressegespräch am 26. 05.2022 um 14 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin ein.

Hauptthema wird die Forderung „Zigarettenautomaten abschaffen“ sein.
Auf einer Großleinwand werden die Probleme in den Städten gezeigt und zur Diskussion gestellt.
Seit dem 1. Januar diesen Jahres ist Tabakwerbung in Deutschland auf den Straßen verboten. Inzwischen haben 300.000 Zigarettenautomaten die Spitzenstellung in der Werbung für Zigaretten übernommen. Denn diese Automaten laden zum Rauchen ein. Auch hat der Europäische Gerichtshof sich im letzten Jahr gegen Automaten ausgesprochen, weil beim Verkaufe aus Automaten die vorgeschriebenen Warnbilder nicht zu sehen sind.

nr-sv.de
Forum-rauchfrei.de
nichtraucherbund.de
Stiftung-rauchfrei-leben.de
Nichtraucher-Wiesbaden.de
https://facebook.com/sportfuerrauchfrei

Wieder rauchfreie Veranstaltungen

Der Nichtraucherbund freut sich, trotz andauernder coronabedingten Kontaktbeschränkungen wieder einige rauchfreie Veranstaltungen (Wanderungen und Doppelkopf-Spiele) anbieten zu können. Preisskat kann jedoch auch weiterhin nicht gespielt werden.

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2021

„Qualmst du noch? Ich hör‘ auf!“
So lautet das deutsche Motto des Weltnichtrauchertags 2021.

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und mit ihm die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), nehmen diesen Tag zum Anlass, Menschen nachdrücklich zu einem Ausstieg aus der Tabak- und Nikotinsucht zu motivieren.

Wir ergänzen das Motto: „Rauchfrei lebt es sich besser.“

Der Nichtraucherbund (nrbb) setzt sich dafür ein, dass das Nichtrauchen zur Normalität wird. Wir können und wollen nicht hinnehmen, dass in Deutschland über 450.000 Patienten in Kliniken wegen Lungenkrebs und anderer für Raucher typischen Erkrankungen zu behandeln sind (458.000 im Jahr 2019 lt. Statistischem Bundesamt).

Lungen- und Bronchialkrebs war 2019 die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

dkfz fordert strengere Anti-Tabak-Maßnahmen

„Drei Tabakkontrollmaßnahmen könnten bis 2050 eine Million Krebsfälle vermeiden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des dkfz, Ute Mons laut dpa.
Laut Modellrechnungen des dkfz würden Steuererhöhungen für Tabakprodukte, ein umfassendes Tabakwerbeverbot und neutrale Verpackungen, wie sie zum Beispiel in Australien vorgeschrieben sind, dazu führen, dass vielen Menschen ein schlimmes Schicksal erpart bliebe.

Nikotin hilft nicht gegen Corona-Viren

Ende April berichteten die Medien von einer französischen Studie, wonach Nikotin vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen könnte – was Experten bereits in einer ersten Stellungnahme bezweifelten. Inzwischen wird immer mehr über Hintergründe der Studie und deren Autoren bekannt. Näheres dazu hat Berit Uhlmann, Wissenschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung, recherchiert.

Für weitere Infos verweisen wir auf die Seite der NID: www.nichtraucherschutz.de

Keine Philip-Morris-Zigaretten mehr aus Berlin

Bereits Ende Mai 2019 teilte der Tabak-Konzern mit, dass die Zigarettenproduktion im Berliner Werk Neukölln eingestellt wird. Nun ist es amtlich. Heute früh (20.12.2019) stellte Philip Morris die Zigarettenproduktion ein und entlässt 950 Beschäftigte. Lediglich 75 Beschäftigte sollen noch am Standort verbleiben und Rohtabak mischen.

Philip Morris ist mit seinen Marken Marlboro, L&M und Chesterfield seit 1987 Marktführer in Deutschland und begründet die Notwendigkeit der Werkschließung mit dem Einbruch beim Tabakkonsum. Betrug der Zigarettenabsatz in Deutschland nach der Jahrtausendwende im Schnitt knapp 400 Millionen Zigaretten täglich, sind es heute nur noch 204 Millionen. Die „Veränderung des Konsumverhaltens erfordert eine deutliche Reduzierung der Produktionskapazitäten“, sagte der Vizepräsident EU Manufacturing bei Philip Morris, Mark Johnson-Hill.

Nun ist es natürlich nicht so, dass der Konzern das Geschäft mit Tabakprodukten aufgibt. Wegen des wachsenden Gesundheitsbewusstseins der Konsumenten und der Höhe der Tabaksteuer (z.Zt. rund 3,50 € je Zigarettenpackung) setzt der Konzern vielmehr auf „innovative neue Produkte“, wie den Tabakerhitzer IQOS. Diese sollen weniger gesundheitsschädigend sein und sind steuerlich weniger belastet.

Selbsthilfegruppe für Ex-Raucher/Innen in Pankow

Für Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben und nach dem Ende von Entwöhnungsprogrammen/kursen weiterhin (moralische) Unterstützung suchen, hat sich in Pankow eine Selbsthilfegruppe gebildet.

Das Konzept ist, sich gegenseitig zu helfen und Lösungen im Miteinander zu finden.

Die Gruppe sagt über sich: „Insbesondere wollen wir Menschen auffangen, die auch nach Monaten oder Jahren noch Probleme haben, oder in Krisensituationen befürchten, rückfällig zu werden.“

Siehe hierzu auch den Menüpunkt ‚Mit dem Rauchen aufgehört. Und dann?‘ im Menü ‚Rauchentwöhnung‘.

Bei Fragen und zur Anmeldung wenden sich Interessierte bitte an die Selbsthilfekontaktstelle im Stadtteilzentrum Pankow:
Tel.: 499 87 09 00 (Frau Pitro)
Mail: info@stz-pankow.de
Weitere Infos unter: https://www.sekis-berlin.de (unter ‚Suche Selbsthilfegruppe‘ bitte als Suchbebegriff ‚Ex-Raucher‘ eingeben)