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WHO sieht Tabakerhitzer kritisch

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist überzeugt, dass die Tabakindustrie durch alternative Produkte, wie Tabakerhitzer, das Rauchen wieder salonfähig machen will. Sie preist das Tabakerhitzen als geniale Entwicklung.

Wie üblich sollen Studien belegen, dass beim Erhitzen von Tabak erheblich weniger krebserregende Schadstoffe entstehen als beim Verbrennen. Tabakhersteller, wie z.B. Philip Morris (Marlboro), propagieren ihre Erhitzerprodukte darum auch als eine gesündere Alternative zum Rauchen und gar als Ausstiegshilfe. Dagegen verwahrt sich die WHO: „Unsere Position ist klar: Alle Tabakprodukte sind schädlich“.

Auch die Behauptung der Tabakindustrie, beim Tabakerhitzen entsteht kein Rauch, gilt als widerlegt. „Es findet zwar keine vollständige Verbrennung von Tabak, aber eine Verschwelung statt“, erklärt Reto Auer von der Universität Bern und fügt hinzu: „Solche Geräte sind  wie ein tragbarer Toaster. Ein schwarzer Toast macht auch Rauch und ist ungesund.“